Was ist WordPress eigentlich? Und warum sollte ich es nutzen?
Vorteile und Nachteile von WordPress, die Du kennen solltest

Was ist WordPress? WordPress Vorteile

Du hast ein eigenes Business und möchtest dafür sorgen, dass jeder Dich im Netz findet? Dann führt so gut wie kein Weg an einer eigenen Website vorbei. Mit eigenem Design, Logo und hohem Wieder­erken­nungswert kannst Du gezielt Inhalte, Produkte oder Dienst­leis­tungen auf Deiner eigenen Website anbieten. Du kannst mit Kund:innen inter­agieren, man findet Dich leichter und Deine Reich­weite wird mit dem richtigen Content um ein Vielfaches größer, als dies mit konser­va­tiven Medien der Fall wäre.

Doch die Sache hat einen Haken: Heutzutage reicht es nicht mehr, einfach nur Inhalte auf einen Server hochzu­laden. User:innen erwarten einen Mehrwert und wollen anspre­chende Grafiken, Texte und Bilder sehen. Suchma­schinen belohnen Dich hingegen nur mit einem besonders guten Suchergebnis, wenn die Inhalte der Website relevant und gut sortiert sind. Wie Du das alles hinbe­kommen sollst? Mit einem guten CMS! Einem was?

In diesem Beitrag zeige ich Dir alles, was Du über ein CMS wissen musst und warum WordPress hierbei meine erste Wahl ist! Neben ein paar spannenden Fakten lernst Du, welche Vorteile WordPress für Dich bereithält und welche Nachteile es gibt. Letztlich zeige ich Dir, wie Du entscheiden kannst, ob WordPress das richtige CMS für Dich und Deine Website ist! Aber fangen wir erst einmal vorne an…

Was ist ein CMS? Und was hat WordPress damit zu tun?

CMS steht für Content-Management-System. Das heißt erst einmal nur, dass hier Content — also ein bestimmter Inhalt — verwaltet wird. Früher war es undenkbar, ohne Program­mier­kennt­nisse eine eigene Website zu betreiben. Heute ist das dank eines modernen Content-Management-Systems ganz einfach, welches für zwei Aufgaben zuständig ist: Erstens bietet es Dir eine Oberfläche, auf welcher Du arbeiten kannst. Diesen Teil nennt man Content-Management-Appli­cation (CMA). Auf dieser Verwal­tungs­ober­fläche kannst Du zum Beispiel:

  • Seiten erstellen
  • Blogbei­träge schreiben
  • Inhalte mit Kategorien und Tags sortieren
  • Bilder hinzu­fügen
  • Inhalte optimieren, damit Suchma­schinen Deine Seite finden
  • Kontakt­for­mulare erstellen
  • Kommentare verwalten

Die zweite Funktion Deines CMS läuft eher im Hinter­grund ab und sorgt dafür, dass Deine Inhalte zur richtigen Zeit am richtigen Ort geteilt werden. Das übernimmt die Content-Delivery-Appli­cation (CDA) für Dich. Sie sorgt beispiels­weise dafür, dass

  • Dein Blogbeitrag zu einer bestimmten Zeit online gestellt wird
  • Inhalte Deiner Website nur für einen bestimmten Perso­nen­kreis (z. B. regis­trierte Nutzer:innen) zu sehen sind
  • Von Dir zur Verfügung gestellte Inhalte runter­ge­laden werden können (z. B. als Bonus bei der Newsletter-Anmeldung)
  • Angelegte Nutzer­profile verwaltet werden

Kurz gesagt: Mit einem CMS kannst Du auch ohne Program­mier­kennt­nisse Deine eigene Website mit Inhalten befüllen und diese online stellen. Hierfür brauchst Du nur eine passende Domain (die Adresse, unter welcher Deine Website zu finden ist), einen Webhost (hier wird Deine Seite gespei­chert) und — genau — ein CMS!

WordPress — Das beliebteste CMS aller Zeiten?

Vorteile von WordPress / Gründe für WordPress
Quelle: Screenshot von https://de.wordpress.org/

Knapp 40 Prozent aller Websiten im Internet laufen mit WordPress. Der Anteil bei Websites, die auf einem CMS basieren, liegt sogar bei 64 Prozent. Blickt man auf die Entwicklung der letzten Jahre, sprechen die Zahlen für sich: Während im Jahr 2011 der Markt­anteil von WordPress bei allen Inter­net­seiten weltweit noch bei 13,1 Prozent lag, hatte sich der Markt­anteil 2016 bereits verdoppelt. Im Jahr 2021 kletterte er auf 39,6 Prozent [Quelle: Hostpress]. Auch im Vergleich zu anderen CMS-Anbietern, die einen weit gerin­geren Anteil des Marktes für sich beanspruchen können, kann WordPress überzeugen: [Quelle s. o., Stand: 2021]

  • Shopify (3,2 Prozent)
  • Joomla (2,2 Prozent)
  • Drupal (1,5 Prozent)
  • WIX.com (1,5 Prozent)

Du wärst erstaunt, wie viele bekannte große Websiten auf einer WordPress-Basis laufen (z. B. BBC America, Sony Music, Microsoft News, Walt Disney und sogar die offizielle Homepage des König­reichs Schweden! [Quelle: IsitWP.com]). Doch warum ist WordPress so beliebt?

Vorteile von WordPress als CMS

WordPress ist kostenlos

WordPress ist das am meisten genutzte kostenlose Open-Source-CMS. Während WP als reines Blogging-Tool begann, wurden die Funktio­na­li­täten nach und nach ausgebaut und immer weitere Features hinzu­gefügt. So kannst Du Shops einrichten, Foren betreiben und vieles mehr — ohne dafür einen einzigen Cent zu bezahlen. Zwar gibt es viele zusätz­liche Appli­ka­tionen (z. B. Themes und Plugins), diese sind meist jedoch in einer Basis-Variante kostenlos erhältlich. Du kannst also durchaus Deine Website mit WordPress betreiben, ohne hierfür monat­liche laufende Kosten einplanen zu müssen (abgesehen natürlich vom Webhosting, was bereits für wenige Euros pro Monat zu haben ist).

WordPress hat eine übersichtliche Benutzeroberfläche

Wenn Du mit Microsoft Word umgehen kannst, ist auch WordPress kein Problem für Dich. Mit einer übersicht­lichen Benut­zer­ober­fläche kannst Du selbst ohne Vorkennt­nisse das Menü nach der ersten Instal­lation von WordPress nutzen. Hierbei sind alle wichtigen Aufgaben und Anwen­dungen in einer Menüseite sortiert. Du kannst zum Beispiel:

  • Seiten und Beiträge erstellen
  • Grund­ein­stel­lungen verwalten (z. B. den Titel deiner Website oder das Datumsformat)
  • Benutzer anlegen und löschen
  • Kommentare freischalten, editieren und löschen
  • Medien­da­teien in der Mediathek sortieren
  • Widgets und Plugins verwalten
  • Themes auswählen

Je mehr Zusatz­pro­gramme Du instal­lierst, desto unüber­sicht­licher kann dieses Menü jedoch werden.

WordPress ist intuitiv zu bedienen

Der vielleicht größte Vorteil von WordPress ist seine intuitive Bedien­barkeit. WordPress schafft hier eine Balance zwischen der leichten Bedien­barkeit (vergleichbar mit Baukas­ten­sys­temen) und hoher Anwen­dungs­breite. Mit ein wenig Zeit und Geduld ist es möglich, auch ohne Program­mier­kennt­nisse wichtige Aufgaben zu erledigen. Insbe­sondere der Gutenberg-Editor (die Anwendung, in der Du Deine Beiträge schreibst) hat eine WYSIWYG-Oberfläche (“What you see is what you get”), sodass Du bereits während des Schreibens siehst, wie Deine Seite “live” aussieht.

Wenn ich Deine Website erstelle, arbeite ich außerdem meist mit dem Elementor Page Builder. Dieser hat, genauso wie der Gutenberg-Editor, den Vorteil, dass er super intuitiv zu bedienen ist. Außerdem erhältst Du mit Live-Schaltung-Deiner Website noch ein Video von mir, in dem ich Dir nochmal zeige, wie Du einfache Änderungen an Deiner Seite selbst vornehmen kannst. Mit ein wenig Übung — da bin ich mir sicher — wirst Du gut damit zurechtkommen.

WordPress ist SEO-freundlich

SEO steht für Search Engine Optimiz­ation. Letztlich bedeutet dies, dass Suchma­schinen die Inhalte Deiner Website finden und abspei­chern, um sie dann einem Benutzer anzuzeigen, der eine bestimmte Suchphrase in die Suchma­schine einge­tippt hat. Wenn Du Deinen Content sinnvoll sortierst (zum Beispiel mit Kategorien und Tags) und Beiträge um bestimmte Keywords herum ausrichtest, erkennt eine Suchma­schine schnell, welche relevanten Inhalte Du mit Deiner Seite bereitstellst.

Mit zusätz­lichen kosten­losen SEO-Plugins kannst Du die Optimierung spielend leicht vornehmen, auch wenn Du bisher nicht weißt, was Meta-Title, SERPs, Keyword Density oder suchma­schi­nen­op­ti­mierte Bildat­tribute sind! Ich nutze hier sehr gerne das Plugin RankMath, aber auch Yoast SEO ist ein sehr bekanntes und beliebtes Plugin.

WordPress ist flexibel

Als WordPress 2003 an den Markt ging, war es zunächst als Blogsystem für das einfache Online Publi­shing gedacht. Mittler­weile kann so ziemlich jeder mit WordPress ganze Inter­net­auf­tritte verwalten (Blogs sind oft ein Teil der Website, wie auch hier) und soziale Netzwerke, mobile Apps, Podcasts und ähnliches hierauf betreiben — WordPress kann so ziemlich alles.

Was ist WordPress? / Vorteile von WordPress

Um das grund­sätz­liche Aussehen und Design Deiner Website kümmerst Du Dich mit Themes und Child Themes, die häufig indivi­duell angepasst werden können. Mit mehr als 58.000 Plugins steht Dir außerdem eine unend­liche Fülle an kleinen Programmen zur Verfügung, mit denen Du Deine Website stylen, verwalten oder um Useran­wen­dungen erweitern kannst.

WordPress als Profi fürs Content Marketing

Das ganze Prinzip des Bloggens ist darauf ausge­richtet, Inhalte schnell und direkt online mit einer großen Leser­schaft zu teilen. Wenn Du Zeit und Mühe in den Aufbau Deiner Website inves­tierst und so eine regel­mäßige Leser­schaft anziehst, bietet Dir WordPress eine riesen­große Plattform für das Content Marketing. Sobald Du neue Inhalte teilst (egal ob einen Blogbeitrag, ein Produkt oder den Hinweis auf eine neue Dienst­leistung), können Deine Leser (und jeder, der über eine Suchma­schine seinen Weg zu Dir findet) diese sehen — ohne, dass Du einen einzigen Cent für Werbung bezahlst.

WordPress ist responsiv

Viele Nutzer surfen heutzutage von unterwegs und nutzen dabei Mobil­geräte. Damit eine Website auch auf dem Handy oder Tablet immer einwandfrei darge­stellt wird, muss sie “responsiv” sein. Das heißt, dass sich das Menü an das verän­derte Format anpasst, Zeilen­um­brüche automa­tisch vorge­nommen werden und alle Infor­ma­tionen auf Deiner Website so angeordnet werden, dass sie für einen mobilen Nutzer einfach und optisch anspre­chend zugänglich sind. Mittler­weile sind so gut wie alle WordPress Themes auch responsiv, sodass Du Dir um die richtige Außen­dar­stellung keine Sorgen zu machen brauchst!

WordPress hat eine riesige Community

Wenn Du Dich über einzelne Anwen­dungen infor­mieren willst oder Unter­stützung bei diesen benötigst, steht eine riesige WordPress-Community zu allen erdenk­lichen Fragen bereit. Darüber hinaus werden in vielen Ländern und Städten regel­mäßige Workshops angeboten, die ein bestimmtes Thema (z. B. SEO, Content Marketing, o. ä.) in den Blick nehmen. Die Entscheidung liegt ganz bei Dir, wie viel Zeit und Mühe Du hier inves­tieren möchtest (oder aber auch gar nicht in die Community einsteigst).

Nachteile von WordPress als CMS

Du kennst bestimmt das Sprichwort: “Wo Licht ist, fällt auch Schatten?” Natürlich gibt es auch bei WordPress einige Schat­ten­seiten, die Du Dir zumindest einmal genau ansehen solltest, bevor Du Dich für ein CMS entscheidest. Schließlich willst Du die Website nicht alle paar Monate umbauen!

Alles liegt in Deiner Verantwortung

Im Gegensatz zu fremd­be­stimmten Platt­formen, auf welchen Du lediglich ein Profil verwaltest, bist Du mit WordPress unabhängig. Es gibt keine unvor­her­ge­se­henen Updates, die Dir plötzlich einen neuen Look aufzwingen oder die Darstellung Deiner Inhalte verändern — auch gehst Du nicht das Risiko ein, dass Inhalte fremd­ver­waltet oder sogar gelöscht werden können. Hierfür übernimmst Du jedoch die Verant­wortung für Deine Website und musst Dich um alles selbst kümmern.

Du bist für die Sicherheit verantwortlich

Ist Deine Seite sicher? Hat sie ein SSL-Zerti­fikat? Du allein bist dafür verant­wortlich, ob Deine Seite aktuellen Sicher­heits­stan­dards entspricht. Nicht nur Plugins müssen regel­mäßig geupdatet werden, da sie sonst ein riesiges Einfallstor für Hacker­an­griffe und somit eine große Sicher­heits­lücke darstellen. Auch alle weiteren Prozesse auf Deiner Website müssen abgesi­chert sein (z. B. bei Shopan­wen­dungen oder Bezahlfunktionen).

Du kannst auch schon mal etwas kaputt machen

WordPress richtet sich an eine große Bandbreite von User:innen. Du kannst Deine Website bereits mit wenigen Klicks zum Laufen bringen. Gerade im Highend-Bereich ist es jedoch möglich, mithilfe von Program­mier­kennt­nissen Anpas­sungen an Deiner Website vorzu­nehmen. In einem Editor kannst Du Code einfügen und umschreiben und damit — im schlimmsten Fall — Deine ganze Website zum Absturz bringen. Wenn Du hier nicht sattelfest bist, solltest Du von einer eigenen Program­mierung die Finger lassen, denn WordPress fragt kein zweites Mal nach.

Du hast einen höheren Administrationsaufwand

Deine Website ist Dein Aushän­ge­schild. Du möchtest deshalb sicher­stellen, dass die Inhalte stets aktuell sind. Darüber hinaus musst Du Dich jedoch auch darum kümmern, dass regel­mäßige Sicher­heits­up­dates und Anpas­sungen vorge­nommen werden, wenn dies erfor­derlich wird. Je nach Umfang und Zielrichtung Deiner Website kann dies unter­schiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen und bestimmte Fachkennt­nisse erfordern. Sowas kannst Du aber relativ einfach auslagern, wenn Du Dich darum nicht selbst kümmern möchtest. Viele Webdesigern:innen bieten, so wie ich auch, einen Wartungs­service an, wir übernehmen dann die Pflege und Instand­haltung Deiner Seite. Hier kommst Du zu meinem Wartungsangebot.

Fazit

Nicht ohne Grund ist WordPress das mit Abstand am häufigsten genutzte CMS aller Zeiten! Während Einsteiger:innen theore­tisch auch ohne fremde Hilfe ihre Website gestalten und online stellen können, stehen Profis tausende von Anpas­sungs­mög­lich­keiten offen. Hierbei bieten kosten­pflichtige Plugins gerade im Highend-Bereich alle erdenk­lichen Features — es ist jedoch auch möglich, gänzlich ohne laufende Zusatz­kosten mit WordPress zu arbeiten.

Für mich ist es gerade dieser fließende Übergang, der WordPress für mich und meine Kund:innen so attraktiv macht: Während ich die Wünsche meiner Kund:innen hochwertig und profes­sionell umsetzen kann, haben sie im Anschluss immer auch die Möglichkeit, ihre Seite selbst zu überar­beiten und anzupassen. 😊

Wenn auch Du auf den Geschmack gekommen bist und endlich mit Deiner Website loslegen willst, ist WordPress eine großartige Wahl! Egal wie groß oder klein Du starten willst, WordPress bietet Dir alle Möglich­keiten. Wie viele Du davon nutzen willst, liegt bei Dir. So kannst Du Dir zunächst folgende Fragen stellen:

  • Welchen Umfang soll Deine Website haben?
  • Welche Funktionen möchtest Du anbieten?
  • Wie viele Kennt­nisse bringst Du selbst bereits mit?
  • Wie hoch ist Deine Bereit­schaft, Dich in das WP-System einzuarbeiten?
  • Wie viel Zeit steht Dir für das Design und die Wartung Deiner Website zur Verfügung?
  • Wie viel Unter­stützung wünschst Du Dir und wobei?

Und jetzt bin ich gespannt — arbeitest Du bereits mit WordPress oder bist Du noch unschlüssig? Erzähl es mir in den Kommentaren! 😊

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Jenny Jaumann - WordPress Webdesign Support

Mein Name ist Jenny und ich bin leidenschaftliche Webdesignerin.

Auf meinem Blog gebe ich Dir Tipps, wie Du Deine eigene Website erstellen und sie optimieren kannst.

Du hast weitere Fragen oder Artikelideen? Schreib mir gerne: Jenny schreiben

Und jetzt viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg mit Deiner eigenen Website! 🤗