Website-Geschwindigkeit verbessern
Die 7 wichtigsten Schritte für mehr Pagespeed!

Website Geschwindigkeit verbessern

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass nicht nur die Inhalte Deiner Website darüber entscheiden, wie gut sie bei Suchma­schinen abschneidet und wie viele Besucher:innen somit als poten­zielle Kund:innen auf Dein Business aufmerksam werden? Klar ist Content wichtig, aber die Geschwin­digkeit Deiner Website ist fast genauso entscheidend.

Die schlechte Nachricht: Sind Deine Ladezeiten zu langsam und Deine Pagespeed unter­durch­schnittlich, kannst Du es trotz großar­tigem Content schwer haben, in die Nähe eines Top-Page-Rankings bei Google oder anderen Suchma­schinen zu kommen. Die gute Nachricht: Mit einigen wenigen Tipps und Tricks kannst Du Deine Website-Geschwin­digkeit bereits deutlich verbessern und so spürbare Ergeb­nisse erzielen! Heute zeige ich Dir, was Du alles tun kannst, um ganz vorne mitzuspielen.

Warum ist die Website-Geschwindigkeit überhaupt wichtig für mich?

Mit einer schnellen Website erreichst Du idealer­weise drei Dinge auf einmal.

Erstens schaffst Du eine positive User-Experience für all Deine Nutzer:innen und vermit­telst ihnen so einen ersten Eindruck eines profes­sio­nellen Unter­nehmens. Teste es an Dir selbst: Wie lange wartest Du üblicher­weise, wenn eine von Dir aufge­rufene Website nicht lädt, bis Du frustriert zum nächsten Suchergebnis wechselst?

Zweitens optimierst Du Deine Conversion-Rate: Absprin­gende Nutzer:innen werden nie zu Deinen Kund:innen. Eine langsame Seite kostet Dich daher nicht nur Deinen guten Ruf, sondern auch bares Geld und neue Kund:innen.

Drittens, Du weißt es schon, beein­flusst die Ladege­schwin­digkeit Deiner Website das Ranking bei Google und anderen Suchma­schinen. Dummer­weise wirst Du hier sogar gleich doppelt bestraft, denn die langsame Website-Geschwin­digkeit verschlechtert nicht nur Dein Google-Ranking, sondern sorgt auch dafür, dass Googlebots Deine Seite weniger intensiv crawlen (das bedeutet, dass sie Deine Seite hinsichtlich ihrer Relevanz für Google-Nutzer:innen überprüfen). Das wiederum führt dazu, dass Deine Website in den Suchergeb­nissen noch weiter abrutscht.

So kannst Du Deine Website-Geschwindigkeit mit wenigen Schritten verbessern

Du bist überzeugt und möchtest jetzt dringend wissen, was Du tun kannst, um Deine Website-Geschwin­digkeit zu verbessern? Arbeite Dich einfach durch die folgenden Tipps. Du kannst sie in belie­biger Reihen­folge umsetzen und musst auch nicht die ganze Liste abarbeiten. Je gründ­licher Du jedoch vorgehst, desto besser werden Deine Ergeb­nisse sein!

Ich habe Dir außerdem alle Punkte in eine übersicht­liche Check­liste gepackt, damit Du Dich leicht durch jeden Schritt durch­ar­beiten kannst und nichts vergisst.

Websitegeschwindigkeit verbessern - Checkliste - Blogbanner

1. Bilder optimieren

Kaum eine Website kommt ohne Bilder aus. In diesem Artikel habe ich Dir bereits gezeigt, wie Du die richtigen Bilder aussuchst und hierbei auch auf technische Kompo­nenten achtest, falls Du noch einmal in Ruhe nachlesen möchtest. In a nutshell:

Die Maße jedes Bildes beein­flussen die Datei­größe und somit auch die Ladezeit auf Deiner Website erheblich. Achte darauf, dass die längste Bildseite maximal 2.000 px beträgt und die Bildgröße im Idealfall 200 kB nicht übersteigt. Die Bildmaße kannst Du bei Bedarf manuell anpassen, z. B. mit GIMP (kostenlos), IrfanView (kostenlos), Photoshop (kosten­pflichtig). Außerdem ist TinyPNG ein super Tool, um die Datei­größe zu kompri­mieren. Photoshop ist hierfür ebenfalls sehr gut geeignet, IrfanView bietet diese Option zwar auch, kompri­miert aber nicht so gut, wie die anderen beiden genannten Programme.

Außerdem ist es empfeh­lenswert, auch bei Deiner Website ein Plugin einzu­binden, dass Bilder beim Hochladen ggf. nochmal optimiert. Ich verwende hierzu Smush und habe damit sehr gute Erfah­rungen gemacht!

2. Browser-Caching einrichten

Mit einem Caching-Plugin lädst Du Deine Seite für Besucher:innen vor, was ihre eigene Ladezeit deutlich verkürzt (und somit auch die von Suchma­schinen, welche sich für Deine Website inter­es­sieren). Eine gute Empfehlung ist hier das Plugin WP Fastest Cache.

3. Lazy Loading aktivieren

Nicht immer befindet sich ein Bild ganz oben auf Deiner Seite. Es wird erst sichtbar, wenn Nutzer:innen zu dem Punkt scrollen, an welchem Dein Bild einge­bettet ist. Wenn Du Lazy Loading verwendest, wird eine Bilddatei erst unmit­telbar vor dem Zugriff durch die Nutzer:innen geladen und nicht bereits mit dem Aufrufen der Website. Auch das bekommt das Plugin Smush perfekt hin!

4. Programmcode optimieren

Etwas kniff­liger ist es schon, in den Programmcode einzu­greifen. Ist dieser schnör­kelig und aufwändig geschrieben, produ­ziert dies viele Textzeilen und somit unnötige Rechen­schritte, bevor irgend­etwas auf Deiner Website ausge­führt wird. Wenn Du nicht bereits ein Framework verwendest, welches einen besonders cleanen Code verwendet, dann kannst Du hier ebenfalls auf ein Plugin zurück­greifen, welches für Dich aufräumt. In diesem Fall ist WP Fastest Cache wieder eine gute Wahl!

5. gzip-Komprimierung verwenden

Nicht nur Bilder in Deinen Postings verbrauchen Speicher­platz. Alle Dateien, welche Du auf Deinem Hosting-Server speicherst, beein­flussen die Perfor­mance. Manchmal kann man auf bestimmte Dateien nicht verzichten, beispiels­weise essen­zielle System­da­teien wie HTML, CSS und JavaScript. Du kannst aber mit einer gzip-Kompri­mierung dafür sorgen, dass sie so wenig Speicher­platz wie möglich beanspruchen. Das erreichst Du ebenfalls mit WP Fastest Cache.

6. Themes & Plugins aufräumen

Es gibt ständig neue tolle Plugins, die wir auspro­bieren wollen und ab und an soll auch die Website mit einem neuen Theme ein frisches Design erhalten. Das ist auch überhaupt kein Problem, doch achte darauf, dass Du sämtliche Themes und Plugins, welche Du aktuell nicht verwendest, wieder aussor­tierst und löschst. Ein Plugin oder Theme bloß zu deakti­vieren reicht nicht aus, um die Geschwin­digkeit zu verbessern. Ebenfalls stellen inaktive Themes und Plugins ein großes Sicher­heits­risiko für Deine Website dar, welchem Du Dich überhaupt nicht auszu­setzen brauchst!

7. Hosting-Geschwindigkeit überprüfen

Du hast alle Tipps beachtet und trotzdem das Gefühl, dass Deine Website noch zu langsam ist? Das muss nicht unbedingt an Dir liegen. Wirklich wichtig ist die Geschwin­digkeit des Hostingservers und wenn Du nicht gerade Deinen eigenen im Keller stehen hast, solltest Du Deinen Anbieter einmal kritisch bezüglich seiner Perfor­mance unter die Lupe nehmen. Ich empfehle meinen Kund:innen seit Jahren All-Inkl.com, da sie hier das meiner Meinung nach beste Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten, einen super Support bieten und die Server­per­for­mance und ‑sicherheit einfach unschlagbar ist.

Und wie finde ich heraus, ob es geklappt hat?

Super, Du hast alles umgesetzt. Hat es denn auch geklappt? Keine Angst, Du musst dich jetzt nicht mit einer Stoppuhr neben Deine ladende Website setzen. Mit ein paar einfachen Tools kannst Du die Geschwin­digkeit Deiner Website testen und hierbei sogar detail­lierte Infor­ma­tionen darüber erhalten, wo Du noch zu langsam bist und nachschärfen könntest. Ich empfehle Dir vor allem:

1. Google PageSpeed Insights
2. GTmetrix
3. Pingdom Website Speed Test

Mein Tipp: Mache die Speed-Tests einmal, bevor Du mit der Optimierung Deiner Website-Geschwin­digkeit beginnst und dann noch einmal nachdem Du alle Tipps umgesetzt hast. Dann hast Du einen direkten Vergleich und kannst überprüfen, wie stark Du Deine Website-Geschwin­digkeit verbessern konntest.

Das ist Dir alles ein bisschen zu technisch und Du würdest Dich viel lieber wieder darum kümmern, liebevoll Content für Deine Website zu produ­zieren? Dann sprich mich an! Ich unter­stütze Dich gern bei diesen techni­schen Kompo­nenten, damit Du Dich auf das konzen­trieren kannst, was Dir wirklich wichtig ist!

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Wie kann ich Dir helfen?

Bist Du bereit, loszulegen? Möchtest Du endlich mit Deiner eigenen neuen Website online sichtbar werden? Oder benötigt Deine bestehende Website einen neuen Anstrich? Gerne unterstütze ich Dich bei der Erstellung, Überarbeitung sowie der Wartung und Pflege Deiner Internetseite.

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Jenny Jaumann - WordPress Webdesign Support

Mein Name ist Jenny und ich bin leidenschaftliche Webdesignerin.

Auf meinem Blog gebe ich Dir Tipps, wie Du Deine eigene Website erstellen und sie optimieren kannst.

Du hast weitere Fragen oder Artikelideen? Schreib mir gerne: Jenny schreiben

Und jetzt viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg mit Deiner eigenen Website! 🤗

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