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So wählst Du die perfekten Bilder für Deine Website
Die wichtigsten Tipps für Deine Website-Fotos

Bilder für Website finden

Fotos werden auf der eigenen Website immer wichtiger. Sie ziehen das Interesse von Leser:innen auf sich und helfen Dir bei der Vermarktung Deiner Angebote. Hierbei gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Im folgenden Artikel zeige ich Dir in wenigen Schritten, warum Du Bilder auf Deiner Website verwenden solltest und wie Du diese perfekt auswählst und optimierst, um zu besten Ergeb­nissen zu gelangen. Auch gebe ich Dir ein paar Tipps, wo Du kostenlos lizenz­freie Fotos findest.

1. Warum brauche ich überhaupt Fotos auf meiner Website?

Ist Dir schon einmal aufge­fallen, dass keine Tages­zeitung heutzutage mehr ohne Fotos auskommt? Das liegt nicht etwa daran, dass die Nachrichten weniger inter­essant geworden sind. Vielmehr neigen Menschen dazu, sich zunächst an Bildern zu orien­tieren und dann – wenn sie ihre Aufmerk­samkeit bereits der Zeitung widmen – vielleicht auch den Artikel zu lesen. Die Begründung dafür ist einfach: Das mensch­liche Gehirn kann ein komplexes Bild viel schneller erfassen als einen langen Absatz mit klein­ge­schrie­benem Text. Das ist sogar wissen­schaftlich belegt. Was heißt das jetzt aber für Deine Website?

Ganz einfach: Bilder sind eine großartige Möglichkeit, Aufmerk­samkeit auf Deine Inhalte zu lenken und gleich­zeitig Deine Persön­lichkeit und Deinen Stil zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus beein­flussen die richtigen Bilder Dein Suchma­schi­nen­ranking positiv. Wenn Du neben tollen Texten daher auch noch ein zwei aussa­ge­kräftige Fotos einfügst und diese suchma­schi­nen­op­ti­miert benennst, schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Super, oder?

2. Welche Nachteile haben Fotos auf der Website?

Beachte Urheberrechte

Achte IMMER darauf, dass Du ausschließlich Fotos verwendest, für welche Du selbst die Nutzungs­rechte besitzt oder greife auf Bildma­terial zurück, welches lizenzfrei auch für gewerb­liche Zwecke (!) angeboten wird. Einfach schöne Fotos aus dem Internet zu kopieren geht hingegen nicht, da Du so im schlimmsten Fall eine Klage von Abmahn­an­wälten riskierst.

Setze nicht die Performance Deiner Website aufs Spiel

Fotos und Bilder verbrauchen mehr Speicher­platz als geschrie­bener Text. Hohe Daten­mengen beein­flussen die Ladezeiten Deiner Website negativ. Das wiederum wirkt sich auf Dein Suchma­schi­nen­ranking aus. Wenn Du also Bilder verwendest, dann sorge dafür, dass diese eine perfekte Datei­größe besitzen.

Bleib Deinem Stil treu

Du hast Deine Website bisher mit viel Liebe zum Detail gestaltet und Dir über viele Dinge, inklusive Schriftart, Farbpa­lette und Layout, Gedanken gemacht. Achte bei der Auswahl Deiner Bilder darauf, dass sie das wider­spiegeln, was Du an Werten und Ideen Deinen Leser:innen vermitteln willst.

So wird ein pixeliges Bild mit langer Ladezeit „UNPROFESSIONELL!“ an all Deine Leser:innen heraus­schreien, noch bevor sie sich über das vielleicht unpas­sende Motiv gewundert haben. Viele Deiner treuen Leser:innen kennen Dich bereits, haben sich Deine „Über mich“-Seite angesehen oder sind als neue Gäste gerade dabei, sich ein Bild von Dir zu machen. Sorge dafür, dass der richtige erste Eindruck entsteht!

3. So wählst Du die perfekten Fotos für Deine Website aus

Beschaffe Dir kostenfreie oder kostenpflichtige Fotos

Wenn Du Fotos (oder allgemein Grafiken) für Deine Website verwenden willst, kannst Du natürlich jederzeit Deine eigenen Bilder verwenden. An diesen besitzt Du ein exklu­sives Urheber­recht und – solange sie keine anderen Personen ohne deren Einver­ständnis zeigen – kannst Du damit machen, was Du willst.

Nicht immer sind wir jedoch geborene Fotograf:innen und wünschen uns Bilder, die ein klein wenig profes­sio­neller aussehen als unsere Urlaubs­fotos. In diesem Fall wäre es möglich, profes­sio­nelle Fotograf:innen zu engagieren. Für große Firmen macht das Sinn, gerade kleine Start-Ups und junge Unternehmer:innen haben hierfür jedoch oft kein Budget, sodass günstige Alter­na­tiven gefragt sind.

In diesem Fall sind online Bilder­portale eine gute Wahl, die entweder kostenlos oder zu einem geringen Entgelt hochwertige und profes­sio­nelle Fotos anbieten. Hierbei stehen User:innen oft Millionen von Bildern zur Auswahl.

Der Vorteil? Du erhältst Bilder, welche Du kostenfrei (oder nach Gebühr) auch für gewerb­liche Zwecke, also Deine Website und Dein Business, nutzen kannst. Sie sind oft wunder­schön und so vielfältig, dass für jede Situation, jede Botschaft und jeden Gedanken, den Du vermitteln möchtest, ein passendes Motiv verfügbar ist.

Der Nachteil? Gerade kostenlose Bilder sind weit verbreitet, der Wieder­erken­nungs­faktor steigt und die Origi­na­lität nimmt ab. Inves­tiere also bei der Suche der passenden Bilder ruhig etwas Zeit und orien­tiere Dich nicht gleich an den ersten Suchergeb­nissen, die garan­tiert auf sehr, sehr vielen Websites zu finden sind.

Wenn Du die Bilder­suche selbst einmal auspro­bieren willst, dann schau Dir meinen Artikel über die besten kosten­freien und kosten­pflich­tigen Portale für lizenz­freie Bilder­quellen an.

Achte auf die perfekte Bildsprache

Du weißt nun, wo Du Deine Bilder herbe­kommst. Doch was solltest Du bei der Auswahl beachten?

Immer wieder ist in diesem Zusam­menhang die Rede von der perfekten Bildsprache, doch was genau heißt das? Der Begriff ist nicht definiert, meint jedoch genau das, wonach er klingt. Jedes Bild spricht zum Betrachter: Seine Farben, die Farbin­ten­sität, die Bildauswahl und ‑kompo­sition, selbst die Größe und die Auflösung teilen Dir etwas mit. Sie können eine düstere oder fröhliche Stimmung vermitteln, den Eindruck von Profes­sio­na­lität oder einem Mangel hieran andeuten, zu Deinem Charakter passen oder den Eindruck erwecken, irgendwie nicht „ins Bild zu passen“.

Wenn Du Fotos und Motive für Deine Website auswählst, dann achte darauf, dass sie zum Farbschema und allge­meinen Ton Deiner Website passen. Das funktio­niert wie bei einer stimmigen Innen­ein­richtung: Wenn Möbel und Dekora­ti­ons­ge­gen­stände mit den Wandfarben harmo­nieren, dann sorgt die abgestimmte Farbpa­lette für einen kohäsiven Eindruck – man fühlt sich sofort wohl, auch wenn man nicht weiß warum. Anders­herum klappt das natürlich genauso. Stimmt das Innen­design nicht, fühlt man sich unwohl und kann nicht mal sagen, woran es liegt.

Du möchtest, dass Deine Besucher:innen sich auf Deiner Website super fühlen, lange bleiben und Deine Inhalte lesen und letzt­endlich auch zu aktiven Kund:innen werden. Das schaffst Du, indem Du Deinem Webdesign treu bleibst und darüber hinaus darauf achtest, dass die Bilder Werte und Ideen vermitteln, hinter denen Du zu 100 Prozent stehst.

Bildanpassung und Bildoptimierung

Jetzt wird es etwas technisch. Du hast ein tolles Motiv gefunden, das zu Deiner Website passt und Du möchtest es in eine bestimmte Page einbinden. Gleich­zeitig möchtest Du sicher­stellen, dass die Qualität exzellent ist und das Suchma­schi­nen­ranking sowie das Leseer­lebnis Deiner User:innen nicht beein­trächtigt wird. Das schaffst Du, indem Du zunächst ein Bild mit ausrei­chender Auflösung (ausge­drückt in der Pixel­anzahl) auswählst (das ist bei den kosten­freien und kosten­pflich­tigen Bilder­por­talen mittler­weile kein Problem mehr) und es dann etwas optimierst.

Achte bei der Bildop­ti­mierung vor allem auf die Bildmaße (die längste Seite sollte max. 2.000 Pixel betragen) sowie die Datei­größe (idealer­weise sollte die Bilddatei nicht größer als 200 kB sein).

Um Bildmaße und Datei­größe anzupassen gibt es verschiedene Programme. Zum einen geht das ideal mit den kosten­freien Tools GIMP oder Irfan View. Hast Du die kosten­pflichtige Software Photoshop, kannst Du auch diese nutzen. Ich persönlich verwende je nach Bedarf eines der drei. Außerdem großartig, um die Datei­größe von Bildern verlustfrei zu minimieren ist das kostenlose TinyPNG.

An sich sollte die manuelle Optimierung ausreichen. Ich empfehle Dir jedoch zusätzlich ein kosten­loses Bildop­ti­mie­rungs­plugin auf Deiner Website zu instal­lieren. Ich verwende dafür sehr gerne Smush - weil es nicht nur die Bilder beim Upload optimiert, sondern auch lazy loading ermög­licht. Was heißt das? Es bedeutet, dass Bilder auf Deiner Website erst geladen werden, wenn Besucher:innen an die Stelle scrollen, an der das Bild einge­bunden ist. Und das verbessert die Geschwin­digkeit Deiner Website.

Tipp: Achte darauf, alle Bilder beim Upload in WordPress mit einem geeig­netem Datei­namen, Bildtitel und Alt-Attri­buten auszu­statten und hierbei wichtige Keywords zu verwenden. So unter­stützt Du das Suchma­schi­nen­ranking Deiner Page!

Achte auf das richtige Format

Bildda­teien lassen sich in zahlreichen Formaten abspei­chern. Doch welche Vor- und Nachteile haben diese? Ich habe Dir eine kleine Tabelle erstellt, um Dir einen einfachen Überblick zu geben. Welches für Dich das Beste ist, hängt von der beabsich­tigten Verwendung ab.

JPEGs

Vorteile:
+ Geringe Daten­menge aufgrund hoher Kompri­mier­barkeit
+ Große Verbreitung und Akzeptanz

Nachteile:
- Trans­pa­renter Hinter­grund ist nicht möglich

PNGs

Vorteile:
+ Mischung aus JPEGs und GIFs
+ Trans­pa­renter Hinter­grund ist möglich
+ Sehr gute Qualität durch schärfere Kantendarstellung

Nachteile:
- Schlecht kompri­mierbar, daher eine hohe Dateigröße

SVGs

Vorteile:
+ Skalierbare Vektor­gra­fiken
+ Verlust­freie Skalierung bei geringer Datei­größe
+ Anima­tionen sind möglich
+ Häufiger Einsatz bei Logos und Icons

Nachteile:
- Manipu­la­ti­ons­an­fällig, da sie program­miert werden
- Ältere Browser unter­stützen das Format nicht

GIFs

Vorteile:
+ Anima­tionen sind möglich
+ Trans­pa­rente Hinter­gründe sind möglich
+ Einsatz häufig auf Werbe­bannern
+ Geringe Dateigröße

Nachteile:
- Mit nur 256 Farben nicht für komplexe Fotos geeignet

4. Fazit

Fotos auf Deiner Website sind etwas Wunder­bares! Wenn Du ein paar Tipps berück­sich­tigst und die größten Fehler vermeidest, kannst Du mit ihnen Deine Sicht­barkeit und den Erfolg Deiner Website deutlich steigern. Orien­tiere Dich gern an der folgenden Check­liste, ob Du an alles gedacht hast:

  1. Dir ist bewusst, welchen Mehrwert Fotos für Deine Website besitzen
  2. Du kennst Deinen Design-Stil und weißt, welche Wirkung Du bei Leser:innen erzielen willst
  3. Du verstehst die Bedeutung von Bildsprache und setzt diese gezielt für Deine Zwecke ein
  4. Du nutzt nur eigene oder lizenz­freie Fotos zur gewerb­lichen Nutzung, um Haftungs­ri­siken auszuschließen
  5. Du achtest auf perfekte Qualität: All Deine Fotos sind gestochen scharf
  6. Du beachtest technische Aspekte: Die Datei­größe ist gering, das Format passend, Du hast lazy load aktiviert und Alt-Attribute benannt

Wenn Du die Check­liste abgear­beitet hast, bist Du bereits besser aufge­stellt, als ein Großteil all Deiner Kolleg:innen im Netz! Solltest Du dennoch weitere Fragen haben oder Dir Unter­stützung bei Deinem Webdesign wünschen, kannst Du mich gern jederzeit kontaktieren. 🙂

Wie kann ich Dir helfen?

Bist Du bereit, loszulegen? Möchtest Du endlich mit Deiner eigenen neuen Website online sichtbar werden? Oder benötigt Deine bestehende Website einen neuen Anstrich? Gerne unterstütze ich Dich bei der Erstellung, Überarbeitung sowie der Wartung und Pflege Deiner Internetseite.

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Jenny Jaumann - WordPress Webdesign Support

Mein Name ist Jenny und ich bin leidenschaftliche Webdesignerin.

Auf meinem Blog gebe ich Dir Tipps, wie Du Deine eigene Website erstellen und sie optimieren kannst.

Du hast weitere Fragen oder Artikelideen? Schreib mir gerne: Jenny schreiben

Und jetzt viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg mit Deiner eigenen Website! 🤗

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